Publikationen zu Frauenthemen

 

 

 

Zitate kluger Frauen. Von Anna Amalia bis Sibylle Berg.

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Jutta Heinz

Weimarer Verlagsgesellschaft 2014 

 

 

Frauen denken, schon immer und von Natur aus. Sie denken tiefsinnig, spontan oder systematisch, vorsichtig oder wagemutig - ganz so, wie es ihrer jeweiligen Persönlichkeit entspricht. Sie denken nach über Männer und Frauen, über die Ehe und die Liebe, die Kindheit und das Alter, über Geburt und Tod.  

 

Der Band versammelt anregende und unterhaltende Zitate von klugen Frauen aus dem geistigen und geographischen Umfeld Weimars: von Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach über die Frauen der Klassiker und Romantiker bis hin zu Marlene Dietrich und Sibylle Berg.

 

"Ich bin eine Taube mit Adlergedanken"

(Jenny von Gustedt)

"Sind die Frauen in großen Zeiten nicht immergroß gewesen?"

(Caroline von Wolzogen)

"Weich muß ein Weib sein, und den Männern Lehren geben."

(Rahel Varnhagen von Ense)

"Denn gewiß bekommt mein Herz keine Runzeln."

(Sophie von La Roche)

"Die Menschen erlangen in der Regel mehr durch ihre Fehler als durch ihre Eigenschaften."

(Fanny Lewald)

"Mehr. Die öde Überschrift des neuen Jahrtausends."

(Sibylle Berg)

 

Zitate von:  

Catharina Elisabeth Goethe

Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach

Sophie von La Roche

Charlotte von Stein

Amalie von Gallitzin

Emilie von Berlepsch

Charlotte von Kalb

Caroline von Wolzogen

Charlotte von Schiller

Johanna Schopenhauer

Anne Germaine de Staël

Caroline Schelling

Sophie Mereau

Rahel Varnhagen von Ense

Bettina von Arnim

Marianne von Willemer

Amalie Winter

Jenny von Gustedt

Fanny Lewald

Natalie von Milde

Lou Andreas-Salome

Marlene Dietrich

Sibylle Berg

 

Wissenschaftliche Publikationen:

  

"Originalität, Genialität und Sexualität". Wieland und die Frauen der Renaissance. In: Wieland-Studien 10 (2017), S. 183-205.

 

Der moderne Essay als Imaginations- und Erfahrungsraum bei Virginia Woolf. In: Michael Ansel/JürgenEgyptien/Hans-Edwin Friedrich (Hg.): Essayistik der Moderne (1918-1950). Amsterdam 2015.

 

"In der rechten Hand das Spinnrad, in der linken das Buch" - Lektüreszenen in weiblichen Autobiographien zwischen 1750 und 1800. In: Autobiographie und Außenseitertum. Hg. von Francoise Knopper. 2016.

Wieland und die Frauen. In: Die Pforte. Veröffentlichungen des Freundeskreises Goethe-Nationalmuseums. 2014.

 

Begehren kann man nicht vorschreiben. Interview mit Judith Butler, Übersetzung aus dem Englischen von Jutta Heinz. In: der blaue reiter. Journal für Philosophie 33 (2013), S. 44-49.

 

Verallgemeinerung ist die Krux der Neurowissenschaften. Interview mit Bettina Pfleiderer. In: der blaue reiter. Journal für Philosophie 33 (2013), S. 30-37.

 

 »Ich habe ehemäßig geschrieben« – Beziehungsmodelle und Erzählformen des 18. Jahrhunderts im Umbruch. In: Wezel-Jahrbuch 12/13 (2011), S. 79-108. 

 

Wezel und die Frauen. Prototypen feminstischer Argumentationsstrukturen im späten 18. Jahrhundert? In: Wezel-Jahrbuch 4 (2001), S. 120-141.

 

 

 


 

 

 

Denken Frauen anders?

der blaue reiter. Journal für Philosophie 33 (2013)

der blaue reiter Verlag für Philosophie 

 

Die Frage nach dem Denken der Frauen beantwortete die Philosophie über Jahrtausende bestenfalls mit Schweigen. Was als allgemein menschlich galt, wurde von der männlichen Lebensform abgeleitet, so die Grazer Philosophieprofessorin Elisabeth List, das Weibliche gegenüber dem Männlichen als bestenfalls defizitär betrachtet. Philosophinnen, Literaturwissenschaftlerinnen, eine Neurowissenschaftlerin, eine Schriftstellerin und die Stimme der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, ziehen eine intellektuelle wie praktische Bilanz aus 40 Jahren Frauenbewegung und setzen sich kritisch mit Fragen nach dem Anders-Sein von Frauen auseinander: Denken Frauen anders? Sind Frauen die besseren Menschen? Brauchen wir eine Frauenquote? Ist die Wissenschaft im Allgemeinen und die Philosophie im Besonderen androzentrisch? Ist zu viel Gleichmacherei schädlich?  

 

In der 33. Ausgabe des Journals für Philosophie lesen Sie unter anderem Interviews mit den Professorinnen für Literaturwissenschaft Judith Butler (Begehren kann man nicht vorschreiben) und Barbara Vinken (Was heißt schon Frau? Der Fetisch des universalistischen Subjekts), der Journalistin Alice Schwarzer (Hoffnungslos weiblich! Der Stoff des Lebens ist komplizierter als eine Ideologie), der Neurowissenschaftlerin Bettina Pfleiderer (Verallgemeinerung ist die Krux der Neurowissenschaften), der Professorin für Kulturtheorie und Geschlechterforschung Christina von Braun (Eine Frau hat kein Geld, sie ist Geld), der Regisseurin Margarethe von Trotta (Grundsätzlich ist jede Frau auch stark) sowie den Philosophieprofessorinnen Annemarie Pieper (Unterschiede sind etwas Bereicherndes), Petra Gehring (Eine Frau ist die Geschichte einer Frau), Susan Neiman (Philosophie als Wissenschaft ist ein grundsätzlicher Fehler) und Elisabeth List (Bilder des Lebendigen. Die Kunst der Kontingenzbewältigung). Desweiteren enthält die Ausgabe ein Porträt über Simone de Beauvoir (Denkt Simone de Beauvoir „anders“ als…? Existenzieller Selbstentwurf und gesellschaftliche Prägung) von Hannelore Schlaffer und einen Essay von Barbara Sichtermann (Der lange Schatten der Vergangenheit).

(Verlagstext)

 

 

 

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