Supermodel, Profisportler, Papst

Berufsberatung für Alleskönner

(Vorsicht, Satire!)



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4,82 €


Klappentext:


Früher wollten alle kleinen Jungen Lokomotivführer werden und alle kleinen Mädchen Tierärztin. Heute wollen alle kleinen Mädchen Supermodel werden und alle kleinen Jungen Profifußballer – und wenn das nicht klappt, dann wenigstens Karrierefrau oder Topmanager! Warum schließlich auch nicht? Lebe deinen Traum! Die Traumfabrik der Massenmedien und der social media hat für jede und jeden das passende Modell im Angebot! Nur passt es meistens leider doch nicht ganz genau und ist auch wenig alltagstauglich. „Berufsberatung für Alleskönner“ zeigt die zutiefst menschliche Tendenz zum Wunschdenken – bei der Arbeit. 

Vorsicht, Satire!


Inhalt: 


  • Für die zukünftige Edelfeder
  • Für den zukünftigen Spitzenpolitiker
  • Für den zukünftigen Star der internationalen Kunstszene
  • Für die zukünftige Karrierefrau
  • Für die zukünftige Supermom
  • Für den zukünftigen Topmanager
  • Für den zukünftigen Papst
  • Für den zukünftigen Nobelpreisträger
  • Für das zukünftige Supermodel
  • Für den zukünftigen Profisportler
  • Für den zukünftigen Berufsberater

 

Leseprobe:


Für die zukünftige Edelfeder

 

Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!

    

Auch wenn Sie nicht mit einer Schreibfeder hinterm Ohr geboren wurden und als Kleinkind lieber 19 Stunden geschlafen haben, anstatt Ihre Wiege oder Ihr Laufställchen investigativ zu durchkrabbeln: Es spricht nichts dagegen, dass Sie eine Edelfeder, ein Starjournalist, ein zukünftiger Talk-Show-Master oder Anchor Man werden!

 

Sie meinen, Sie könnten nicht schreiben, weil Sie in Aufsätzen in der Schule immer eine 6 hatten und noch nicht einmal ein grundlegendes Verständnis von Orthographie, Interpunktion und Grammatik entwickelt haben (das heißt, Sie konnten weder richtige Worte noch Sätze schreiben und kannten weder Punkt und Komma)? Willkommen in der Medienwelt der funktionellen Analphabeten! Keiner kann mehr korrekt schreiben, und dazu haben die Medien ihren guten Teil beigetragen. Wo früher noch fleißige Lektoren saßen (Leute, die sich mit Rechtschreibung und Punkt und Komma auskannten, inzwischen ausgestorben), arbeiten heute automatisierte Rechtschreibprogramme, die offensichtlich leicht falsch zu bedienen sind (sonst gäbe es weniger Druckfehler in den Zeitungen). Merkt aber keiner, und nur noch unverbesserliche Oberlehrer schreiben deshalb weiter Leserbriefe an die Redaktionen, die auch keiner mehr druckt. Und wenn Sie sich trotzdem vor diesen Pedanten fürchten: Es müssen ja nicht die Printmedien sein! Zeitungen sterben sowieso aus, ohne Werbebeilagen könnte man nicht mal mehr einen halben Redakteur bezahlen, und wahrscheinlich werden die Werbebeilagen auch mehr gelesen als ehemals bedeutende Ressorts wie das Feuilleton (langweilige Berichte über Konzerte, Ausstellungen oder neue Bücher mit viel zu langen Sätzen und Fremdwörtern). Nein, Sie müssen nicht schreiben, wenn Sie nicht wollen; es will ja sowieso keiner lesen. Und die Internet-Medien haben schon längst ihre eigene Sprache hervorgebracht, die mehr lustige Smileys und Emoticons und Emojis und Abkürzungen als Wörter hat – weil es darum nämlich geht, auch und vor allem im modernen Journalismus: um Gefühle und um Kürze. Informationen sind für Computer, nicht für Menschen, und die Nachrichten von heute sind das Altpapier von gestern.

 

Sie fürchten aber, Sie müssen trotzdem eine mühevolle Ausbildung durchlaufen und werden entweder im Massenvolk der VolontärInnen, PraktikantInnen und sonstigen namenslosen journalistischen Fußvolkes untergehen oder in einem Universitätsstudium mit Kommunikationsmodellen und Presserecht zu Tode gelangweilt? Das sind zwar die klassischen Ausbildungswege, aber dieser Marter muss sich keiner mehr unterziehen. Journalist ist eine ungeschützte Berufsbezeichnung, und Redakteure sind auch nur Journalisten, die in einer Redaktion versklavt sind und darauf warten, Chefredakteur zu werden, damit endlich die anderen über Kaninchenzüchtervereine und Lokalsport berichten müssen! Sammeln Sie besser Lebenserfahrung und Menschenkenntnis anstelle akademischer Bildung oder Zeilenhonorare: Nur wer die Menschen kennt, wird sie dazu bringen, ihm auch das zu erzählen, was sie eigentlich um keinen Preis zugeben wollten. Das gilt vor allem für den politischen Journalisten: Viel wichtiger als jede Ausbildung, stilistische Brillanz oder umfangreiches Faktenwissen sind die richtigen Verbindungen – Kontakte, Kontakte, Kontakte! Politikern und politische Journalisten stehen in einem soliden gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis, beide würden sofort aus der allgemeinen Wahrnehmung verschwinden, wenn einer von ihnen dieses Verhältnis aufkündigen würde. Gemeinsam erklären sie dem dummen Wahlvolk/den Lesern oder Zuschauern die große, unübersichtliche, schwerverständliche Welt der politischen Entscheidungen so, dass es auch kleine Leute verstehen. Verwirren Sie sie nicht mit Informationen, Zahlen, Fakten oder gar Statistik: Um auch nur einfache statistische Zusammenhänge verstehen zu können, braucht man mathematisches Grundwissen, und das haben im Normalfall weder der Journalist noch sein Leser/Zuhörer.

 

Aber Sie trauen sich weder zu, die Welt zu erklären noch eine Geschichte so erzählen, dass sie nicht nur Hand und Fuß, sondern auch ein Anfang, eine Mitte und ein Ende hat? Immer, wenn Sie etwas erzählen, schlafen ihre Zuhörer schon beim dritten Satz ein und bei Witzen haben Sie immer selbst die Pointe vergessen? Sie wollen ja auch keinen Literaturnobelpreis. Geschichten sind aus einer Zeit, als die Leute auch noch Märchen lasen und dicke Romane und überhaupt Bücher; Zeiten, in denen man noch glaubte, dass man die Welt erklären könnte, weil sie einen Sinn und einen Zweck hatte. Darüber sind wir zum Glück hinaus. Heute zählt das Kurze, das Pikante, der Ausschnitt; es reichen der snapshot, die short cuts, und ein sensationelles Zitat (es muss auch gar nicht stimmen) ist besser und sprechender als ein Lexikonartikel. Wer immer noch Geschichten mit Anfang und Mitte und Ende und Sinn braucht, ist längst zu den Serien-Erfolgen bei Netflix abgewandert. Oder konzentrieren Sie sich gleich auf das Bild! Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und die Geschichte dahinter denkt sich der Zuschauer dann zum Glück selbst aus (sie muss auch gar nichts mit dem Bild zu tun haben). Oder spezialisieren Sie sich auf Dokumentationen Bildungsfernsehen ist zwar Sparte, aber geht ansonsten immer gut, solange man die Dokus nur massentauglich aufhübscht mit pompösen Sound (Streicher! Wagner!) und etwas mehr Brutalität und Sex als eigentlich nötig zeigt (vor allem bei Tierfilmen); für die Fakten reicht ein halbwegs fotogener Wissenschaftler (gern auch weiblich), der immer vor einem imponierenden Bücherregal abzubilden ist, um seine Kompetenz zu veranschaulichen (es können aber irgendwelche Bücher sein).

 

Sie interessieren sich aber weder für Geschichte noch für Geschichten noch für überhaupt irgendwas spezielles, sondern möchten nur gern beruflich Alkohol trinken, spät aufstehen und sich mit den Reichen und Schönen herumtreiben? Promi-Reporter ist immer noch eine Wachstumsbranche, auch wenn die freiberufliche Netz-Konkurrenz groß und die Arbeitsbedingungen für echte Paparazzi sind tatsächlich hart, bei eher schwachem Sozialprestige. Aber es gibt seriöse Alternativen. Werden Sie Wirtschaftsjournalist oder Börsenexperte! Hier geht es um die ganz Reichen, hier geht es um das ganz große Geld, und hier geht es um echtes Sachverständigentum! Es reicht zum Glück meist aus, das zu behaupten, und ein ausländisch klingender Titel wird sich schon finden (Hauptsache, es kommt „business“ darin vor). Jeden echten Experten erkennt man daran, dass er sich gelegentlich irrt; und wer die Börse so gut kennte, dass er immer richtig liegt, müsste sowieso nicht mehr als Experte arbeiten. Nein, Experten sind heutzutage vor allem Experten im Experten-Sein, und dazu gehören vor allem ein besorgter, tiefgründiger Blick (eine Akademiker-Brille hilft viel), eine sorgenumwölbte, aber irgendwie auch Zuverlässigkeit vermittelnde Stimme und ein ungetrübtes Selbstbewusstsein. Auch wenn sie nicht fotogen sind, zwei Nicht-Schokoladen-Seiten und eine Stimme, die entweder das Einschlafen befördert oder einem die Haare beim Zuhören zu Berge stehen lässt, haben, müssen Sie dazu allerdings vor die Kamera treten. Alle müssen heute vor die Kamera, auch wenn sie nur gelernt haben dahinter zu stehen und eigentlich auch nichts anderes wollen. Wer nicht vorzeigbar ist, ist nicht existent in der Welt der Erfolgreichen, und ein ordentlicher Anchor muss schon mindestens sehr sexy graue Schläfen und maßgeschneiderte Anzüge haben. Aber daran kann mit etwas Geld, gutem Willen und der einen oder anderen Schönheitsoperation leichter arbeiten als an wahrer Sachkenntnis oder einer guten Schreibe.

 

Sie haben aber nicht nur keine Ahnung von irgend etwas, sondern eigentlich auch keine Meinung, zu gar nichts, obwohl man sich solche Mühe in der Schule gegeben hat, Ihnen beizubringen, eine Meinung zu allem und jedem zu haben? Das könnte ein Problem sein. Journalismus, zumindest in Deutschland, ist inzwischen beinahe nur noch Meinungsjournalismus, und wenn man denn mal zufällig eine Nachricht zu berichten hat, wird sie sofort im Meer der darüber geäußerten Meinungen ertränkt, selbst wenn es unmöglich ist, zu diesem Sachverhalt überhaupt eine Meinung zu haben (inzwischen hat man auch zu Naturereignissen eine Meinung zu haben, im Notfall ist das Schlüsselwort immer: inakzeptabel, gern auch gesteigert zu absolut inakzeptabel). Meinung kann man aber lernen, auch wenn es in der Schule bei Ihnen nicht geklappt hat; hätten Sie nur etwas besser aufgepasst, hätten Sie damals sogar gleich das Patentrezept dafür lernen können: Eine gute Meinung ist immer das, was der Lehrer hören will! Das ist eine perfekte Leitlinie für den erfolgreichen Journalisten, das auch noch einmal seine enge Verwandtschaft zum Politiker demonstriert: Sagen Sie den Leuten beherzt das, was sie hören wollen! Scheuen Sie nicht vor dem Offensichtlichen zurück! Das Einzige, was Sie dabei keinesfalls nicht tun dürfen, unter keinen Umständen, ist die jeweils aktuellen Sprachregeln der Political Correctness zu verletzen – bei aller Meinungsfreiheit wollen Sie ja nicht, dass sich doch jemand verletzt fühlt, wenn man die Wahrheit sagt, und wie leicht kann das versehentlich passieren! Wahrheit ist eine gefährliche Angelegenheit; bleiben Sie deshalb lieber bei der Meinung, die kann man auch jederzeit ändern.

 

Verlieren Sie nie den Mut! Alles wird gut, die Zukunft ist freundlich, wir sind es auch!

 

  

Für zukünftige Spitzenpolitiker

 

Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!

 

Auch wenn es bei Ihrer Taufe nicht gerade Charisma vom Himmel geregnet hat und Sie eher der Typ unkommunikativer Einsiedlerkrebs oder kompromissloser Betonkopf sind: Nichts spricht dagegen, dass Sie ein beim Wahlvolk beliebter und in der internationalen Politik anerkannter Spitzenpolitiker werden können!

 

Sie haben die Ausstrahlung eines grauen Novembertages auf Island, werden regelmäßig ignoriert, wenn Sie ein Restaurant betreten, und sogar Ihre besten Freunde erkennen Sie nicht auf der Straße? Wenigstens kann Ihnen niemand vorwerfen, dass Sie nur ein hübsches Gesicht mit nichts dahinter sind! Aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken: Politiker liebt sowieso niemand, und wenn doch, dann ist sicherlich etwas faul mit den Politikern (denken Sie nur an Silvio Berlusconi oder Donald Trump – wenn es sein muss, auch an Hitler, aber Hitler-Vergleiche sollte man als Politiker und eigentlich überhaupt unter allen Umständen vermeiden, sie sind eigentlich immer falsch). Normale Menschen sehen in Politikern vor allem ihre eigenen schlechten Eigenschaften, ihre eigenen dunklen Geheimnisse, ihre eigene Selbstsucht und ihr eigenes Geltungsbedürfnis verkörpert – warum also nicht auch ihren eigenen Mangel an Ausstrahlung, an Charakter, an Energie? Zeigen Sie dem Wahlvolk, dass man auch als Nichts Etwas werden kann, und das gerade und vor allem in der Politik (die Volksweisheit weiß das seit langem: Wer nichts wird, kann immer noch Politiker werden, das hat sicherlich schon Ihre Oma gesagt!) Charisma hat eine ordentliche Demokratie sowieso nicht nötig, das brauchen nur Tyrannen und Revolutionäre; Blässe ist das neue Sexy fürs Volk (und den Rest erledigt Ihr Spin-Doktor)!

 

Sie fürchten, Sie werden trotzdem öffentliche Auftritte und Reden nicht ganz vermeiden können? Wenn Sie reden müssen, benutzen Sie mehr „Ähems“ und „Ähs“ als Verben, Ihre Sätze finden niemals das grammatisch eigentlich vorgesehene Ende, und wenn Sie einmal beherzt mit einem Wortspiel in Vorlage gehen, dann kommt sicherlich ein Foul dabei heraus? Das alles verbindet Sie mit großen Vorbildern, vor allem der amerikanischen Politik (und besser ein „Bushism“ als gar kein Zitat! – sagt Ihr Spin-Doktor jedenfalls). Denken Sie daran: Die Beherrschung des elaborierten Codes ist ein Merkmal einer schwindenden Elite, die noch nie das Wahlergebnis merklich beeinflusst hat; und die Medien haben sich längst dem immer restringierteren Code ihrer Benutzer angepasst und werden das, was Sie sagen, sowieso falsch und verkürzt zitieren. Außerdem kommt es in der Politik nicht aufs Reden an, sondern aufs Handeln; Zeichen setzen kann schließlich heutzutage jede Bürgerinitiative, und notfalls reicht auch einfach die kräftig vorgetragene Forderung, endlich mal ein Zeichen zu setzen! Ansonsten lassen Sie Ihre Taten für Sie sprechen! Weniger Steuern versprechen kann jeder im Wahlkampf; aber die Steuern später trotzdem zu erhöhen, das will immerhin geschickt verschwiegen sein!

 

Sie haben aber leider auch keinerlei Durchsetzungskraft und sind schon als Kind geradezu furchterregend folgsam gewesen? Wo es langgeht, sagt Ihnen Ihr Navi, und wenn es Sie über die Klippe schickt, würden Sie ihm trotzdem folgen? Dafür wird Sie das Wahlvolk mehr lieben als für Ihr fehlendes Charisma! Nichts ist in einer fortschrittlichen Demokratie, die den Glauben an alles und jeden verloren hat, anerkannter und unbezweifelter als der unabhängige Experte, der sich mit einer Sache wirklich auskennt! Stehen Sie zu Ihrem Beratungsbedarf, zu ihrer charmanten Unwissenheit in jeglichen Sachfragen, zu ihrer unkonventionellen Offenheit für alle möglichen Lösungen! Stehen Sie über dem Parteiengezänk, der ewigen Polarisierung, der sturen Rechthaberei – Sie hören zu, wenn man mit Ihnen spricht, Sie denken nach, auch lange, wenn es sein muss – und anschließend überlassen Sie die Entscheidung jemand anders, der dann auch dafür verantwortlich ist, wenn es schief geht! Seien Sie der große, wortkarge, zweifelnde Zauderer (Ihr Spin-Doktor sagt Ihnen schon, wie man das am besten inszeniert), und lassen Sie die untergeordneten Partei-Chargen die Arbeit machen; wer an die Spitze will, braucht Sherpas!

 

Sie haben aber keinerlei Lust auf endlose Diskussionen und tagelange Versammlungen und halten Parteien für überlebte Traditionsvereine mit einem ziemlich langweiligen Unterhaltungsprogramm und relativ hohen Vereinsgebühren? Da haben Sie absolut Recht. Wer in eine Partei geht, zumal als Jugendlicher, wo man ja wahrlich Besseres zu tun hat, als sich für Politik zu interessieren, ist selbst schuld. Sie gehen Ihren Weg als Seiteneinsteiger und bewahren dadurch Ihre Unabhängigkeit von all dem inzestuösen Parteigeklüngel und der „Eine Hand wäscht die andere so lange, bis beide ganze schwarz sind“-Mentalität, die für die Mafia ja ganz schön sein mag, aber nicht für eine politische Organisation von freien Denkern. Dadurch vermeiden Sie auch eine allzu frühzeitige programmatische Festlegung, die später sehr hinderlich werden kann, wenn sich die Meinungsumfragen mal wieder gewendet haben und man ungern auf der falschen Seite der Statistik auftauchen möchte. Bleiben Sie dicht am Zeitgeist, seien Sie bereit, Ihre Überzeugungen jederzeit zu reformieren (ihr Spin-Doktor wird Ihnen erklären, wie man sein Mäntelchen in den Wind dreht, ohne dass jemand auch nur einen Luftzug spürt)! Die Parteien wirken mit an der politischen Meinungsbildung derer, die keine Zeit und keinen Verstand und keine Lust dazu haben; und Parteiprogramme werden geschrieben von Leuten, die zu viel Lust dazu haben. Bleiben Sie schön in der Mitte, dort ist die Beweglichkeit am größten und dort wollen sowieso alle hin in der Politik – und wenn man sich niemals allzu sehr mit einer Partei identifiziert hat, fällt der Wechsel zu einer anderen, wenn er aus taktischen Gründen denn dringend nötig wird, auch viel leichter!

 

Für die politische Flexibilität ist es auch eher von Vorteil, wenn Sie keinerlei Menschenkenntnis, sondern vielmehr ein grundlegendes Desinteresse am Denken, Tun und Treiben Ihrer Mitmenschen haben! Wer die Menschen kennt, tut sich erfahrungsgemäß schwer damit, sie zu lieben; das gilt für den Nächsten sowieso und erst recht für den Übernächsten. Und da Sie sich eigentlich überhaupt nur für sich selbst interessieren (was Sie ebenfalls mit den meisten Ihrer Wähler verbindet), werden Sie auch nicht in den gegenteiligen Fehler verfallen, die Menschen zu hassen – was zwar ein guter Ausgangspunkt für einen ambitionierten Diktator ist, in der Demokratie dann aber doch irgendwann hinderlich! Nein, je ferner Sie Ihren Wählern emotional und menschlich stehen, desto souveräner werden Sie strategisch mit ihnen umgehen. Sehen Sie die Masse, nicht den Einzelnen mit seinem im Einzelnen oft bedauerlichen Einzelschicksal; sehen Sie das immense Wählerpotential, nicht den realen Problemberg; behalten Sie den Gipfel im staatsmännischen Blick, nicht das Klein-Klein der Ebene. Sozialromantik ist etwas für jugendliche Idealisten und Minderheiten-Parteien; in der Spitzenpolitik geht es um Geld wie in allen anderen Top-Branchen auch, und wer nichts erwirtschaftet hat, hat auch nichts zu verteilen. (das werden die Leute im Übrigen irgendwann auch ohne Spin-Doktor verstehen).

 

Sie sind auch noch nie wählen gegangen, halten Steuerhinterziehung geradezu für ein Zeichen politischer Reife und wissen sowieso nicht, wofür man einen Staat braucht? Das ist eine gute Frage, würde Ihr Spin-Doktor sagen, und dann blitzschnell das Thema wechseln. Tatsächlich weiß nämlich heute niemand mehr, wozu politische Gemeinschaften eigentlich gut sind. Das, was jeder weiß, ist, dass die Straßen immer schlechter werden und die Schulen auch, dass der Staat den braven Bürger weder vor Einbrechern noch vor Einwanderern schützt, dass die Steuern immer höher werden und die Renten immer niedriger und dass der Staat alles, von dem er meint, dass es wirklich wichtig sei, in die Privatwirtschaft ausgelagert hat (öffentliche Energieversorgung, Telekommunikation, und demnächst wahrscheinlich auch die Geheimdienste, auf persönliche Empfehlung von Roland Berger). Die öffentliche Meinung ist also schon wieder auf Ihrer Seite; und die schnöde Tatsache, dass eben dieser Staat die Diäten der Politiker bezahlt, sollte ja nicht dazu führen, dass die ihn nicht kritisieren dürfen! Nein, seitdem unsere Nachbarn nicht mehr regelmäßig über uns herfallen, das politische Tagesgeschäft von den Parteien professionell erledigt wird und jeder die staatlichen Dienstleistungen, die ihm nicht gut genug sind, für Geld anderswo besser kaufen kann (so er welches hat, aber das ist natürlich immer noch die wahre Voraussetzung für jede politische Partizipation, verraten Sie es aber keinem!), seitdem sind die Menschen des Staates müde. Werden Sie nicht müde, sie in dieser Haltung zu bestätigen. Es ist die Voraussetzung des Berufspolitikertums!

 

Sie verstehen aber überhaupt nichts von all diesen abstrakten gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Zusammenhängen und haben auch keinerlei Lust, sich in derart trockene Themen wie Staatstheorie, Steuer- und Sozialsysteme, Gesellschafts- oder Wirtschaftsmodelle einzuarbeiten? Analytisch waren Sie schon immer eine Null, und schon das Gesetz der Kausalität hat Ihren Verstand bei weitem überfordert? Politik ist keine Wissenschaft, sondern common sense, oder, wenn Ihnen das lieber ist, gesunder Menschenverstand. Wenn es eine anerkannte wissenschaftliche Theorie gäbe, die den idealen Staat samt dem idealen Wirtschafts- und Sozialsystem entwürfe, hätte es wenigstens sichtbare Bemühungen gegeben, sie zu vertuschen oder zu verbieten. Nach dem Scheitern des Kommunismus (und wenn Sie mutig sind und es mit Ihrem Spin-Doktor absprechen, dürfen Sie auch sagen: Über den Kapitalismus ist das letzte Wort noch nicht gesprochen…. – und dann vieldeutig schweigen) gelten eigentlich alle solche theoretischen Versuche nicht nur als unnötig, sondern tendenziell als faschistisch und verbrecherisch. Zwar ist wissenschaftlich auch nicht direkt beweisbar, dass die maximale Theorieferne und das dilettantische Ausprobieren der aktuellen „Demokratie+soziale Marktwissenschaft+Globalisierung“-Ideologie wahrhaft „zielführend“ (Lieblingswort Ihres Spin-Doktors) sind, aber damit bleibt der Laden wenigstens am Laufen, wenn auch gelegentlich in die falsche Richtung. Also: Vergessen Sie Ihre analytische Minderleistung, ihren mangelnden Sachverstand, ihr fehlendes gesellschaftliches Grundwissen; wenn das wichtige Kompetenzen wären, würden wir sie unseren Schülern schließlich beibringen, oder? Wichtig aber ist Kritikfähigkeit. Das bringen wir den Schülern bei. Ist ja auch kein Kunststück. Das werden Sie wohl auch noch hinkriegen, oder?

 

Wenn Sie allerdings Medienkompetenz für die Fähigkeit, eine Fernbedienung zu benutzen und in den Werbepausen wegzuzappen halten, könnte das ein Problem sein. Ein Politiker, der nicht in den diversen Medien, ob social oder Massen- oder Hyper- oder Print-, ist, existiert nicht. Wer nicht twittert, vegetiert nur noch. Ohne Facebook keine Follower, nirgends. Selbst wenn Sie nur als Feindbild in den Talk-Shows vorkommen oder als Model in der Werbung für Inkontinenz-Einlagen: Es gibt keine schlechte PR. Aber dafür haben Sie gleich ein ganzes Team an Coaches und noch mehr Spin-Doktoren, für die Sie notfalls auch den einen oder anderen Berater in Sachfragen opfern können. Schließlich kommt es nicht darauf an, was Sie sagen, sondern wo Sie es sagen und wie viele Wähler zuhören (deshalb heißt es ja schließlich auch, dass jemand seine „Stimme“ abgibt)!

 

Verlieren Sie nie den Mut! Alles wird gut, die Zukunft ist freundlich, wir sind es auch! 

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Für den zukünftigen Star der internationalen Kunstszene

 


Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!


Nicht jeder von uns ist ein Nachfahre von Picasso oder Rembrandt. Aber auch wenn Sie ästhetisch völlig unsensibel sind, ein Gemälde von Picasso nicht von einem von Rembrandt unterscheiden können und einen Kunstmaler nicht von einem Fassadenmaler: Auch Sie können ein Star der internationalen Kunstszene werden!


Sie halten sich für künstlerisch völlig unbegabt, auf ihren Zeichnungen aus dem Kindergarten konnte man noch nicht mal die Bäume von den Strichmännchen unterscheiden, ihre selbst getöpferten Aschenbecher wurden immer wieder mit Kloschüsseln verwechselt, und wenn Sie ein Kartenhaus bauen wollten, fiel schon das erste Stockwerk zusammen? Talent ist nicht alles und sowieso völlig überbewertet. Die immergleichen Wunderkind-Geschichten der großen Kunstgenies wurden wahrscheinlich entweder von ehrgeizigen Eltern oder von klugen PR-Managern erfunden. Das moderne Konzept von Chancengleichheit beruht ja gerade darauf, dass jeder irgendwie alles kann – wenn man ihn nur genug fördert und ihm hinreichend Möglichkeiten eröffnet, seine ganz persönliche und ureigene Kreativität ungehindert von einengenden Vorurteilen, Regeln und Traditionen zu entfalten. In jedem von uns schlummert ein Künstler und wartet auf den erlösenden Dornröschenkuss! Und wenn der Prinz auf sich wartet lässt, dann küssen Sie sich eben selbst wach (und den Rest erledigt MS Paint oder PhotoShop oder jeder nur halbwegs begabte PC)!


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Für die zukünftige Karrierefrau

 


Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!


Natürlich wurde nicht jede Frau wurde mit einem Erfolgsgen, einem eisernen Aufstiegswillen und einem natürlichen Machtinstinkt geboren. Aber auch wenn Sie schon als Kleinkind am liebsten rosa oder pinkfarbene Rüschenkleidchen trugen, ihre Puppenbabys immer in sauber geputzte Puppenhäuser setzten und brav alles taten, was Mama und Papa samt ihren fünf Brüdern von Ihnen verlangt haben: Auch Sie können eine Karrierefrau werden!


Sie sind aber gar keine Frau? Das sind überholte Geschlechterstereotypen! Es kommt nun wirklich nicht darauf an, in welchem Geschlecht Sie geboren wurden; es kommt darauf an, wie Sie sich fühlen! Kultivieren Sie Ihre weibliche Seite, wenn Sie ein Mann sind; stehen Sie zu Ihrer Weiblichkeit, wenn Sie eine Frau sind! Karrierefrau ist ein Berufsbild und ein Bewusstseinszustand, aber keine triviale biologische Tatsache oder willkürliche kulturelle Prägung, der Sie ihr Leben lang ausgeliefert sind. (Und den Rest macht der/die/das gender-Person!)


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Für die zukünftige Supermom


Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!

Zum Glück ist nicht jede von uns als Glucke geboren und will so schnell wie möglich so viel niedliche kleine Schreihälse wie möglich in die Welt setzen und aufpäppeln. Aber auch wenn Sie schon Ihren Puppen die Augen ausgekratzt haben und den Goldhamster regelmäßig verhungern ließen: Nichts spricht dagegen, dass Sie eine Supermom werden!


Sie sind unfruchtbar? Das ist ein technisches Detail von untergeordneter Bedeutung heutzutage. Von künstlicher Befruchtung über Leihmutterschaft bis hin zur Adoption steht Ihnen ein weites Spektrum reproduktionstechnischer Möglichkeiten zur Verfügung, die teilweise sogar von den Krankenkassen bezahlt werden! Ganz zu schweigen von den vielen Vorteilen, die die Vermeidung von Schwangerschaft und einer sog. „natürlichen“ Geburt mit sich bringt, nämlich deutlich weniger Gesundheitsrisiken (denken Sie nur an Krampfadern, Schwangerschaftsdiabetes, Cellulitis, postpartale Depression und ähnliche Alpträume). Bei Hollywood-Stars ist das geradezu der Standard, und warum sollten Sie sich weniger wert sein?


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Für zukünftige Topmanager

 

 

Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!    

Nun gut,  nicht jeder von uns hat von Natur aus Geschäftssinn und Unternehmensgeist. Aber selbst wenn Sie noch nicht einmal Ihr Taschengeld verwalten konnten, beim Limoverkauf in der Schule kläglich versagt haben und inzwischen Stammgast bei der Schuldnerberatung sind: Nichts spricht dagegen, dass Sie Topmanager werden können!   

Sie meinen, Sie können nicht rechnen, waren schon in der Schule in Mathe der Totalversager und haben noch nicht einmal verstanden, wie man den Taschenrechner im Smartphone bedient? Darum geht es gar nicht im Management. Es geht darum, Menschen zu führen, innovative Produkte zu entwickeln, Unternehmen zu organisieren und vor allem natürlich: am Markt und an der Börse den maximalen Gewinn für sich herauszuholen! Je weniger Sie dabei von lästigem Kleinkram wie Zahlen und Fakten belastet werden – umso besser! Halten Sie sich den Geist frei für die wirklich wichtigen Entscheidungen, für die unternehmerische Vision, für das ganz große Bild, nicht das Kleinklein. Haben Sie schon Mathe-Genies unter den CEOs der internationalen Konzerne gesehen? Den ein oder anderen Nerd, sicherlich, aber die müssen auch nicht rechnen können, dafür haben sie schließlich Computer. Hauptsache jedenfalls, Sie können die Nullen bei Ihrem jährlichen Bonus zählen. Und für den Rest haben Sie Personal: Buchhalter, in Scharen, mit Ärmelschonern, wenn es sein muss, und ein paar extra für die kreative Buchhaltung (Panama!).   


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Für den zukünftigen Papst 

 

Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles

erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!

 

Nun gut, nicht jeder von uns wurde mit einem Heiligenschein geboren, aber auch wenn sie ein in der Wolle gefärbter Atheist oder Teufelsanhänger sind: Nichts spricht dagegen, dass Sie Papst werden!

 

Sie meinen, Sie seien überhaupt nicht religiös veranlagt? Wen interessieren die Gene? Der Mensch ist frei geboren und kann alles aus sich machen, nur noch unbelehrbare biologistische Reduktionisten glauben daran, dass überhaupt irgendetwas angeboren ist, außer vielleicht der Haar- und Augenfarbe oder dem biologischen Geschlecht (und selbst das muss ja heutzutage kein Schicksal sein!) Auch der Talentloseste kann religiös werden! Am besten verzweifeln Sie zuerst ein wenig an der Welt (das sollte nicht allzu schwer fallen, es reicht die tägliche Beschäftigung mit den Nachrichten aus aller Welt); Sie werden merken, wie Sie zunehmend die Hoffnung auf ein gutes Ende für die Menschheit –und damit natürlich auch: Sie persönlich! – verlieren, wie Sie mehr und mehr anfangen werden, nach Hoffnungs- und Trostgründen zu suchen: Glaube, Liebe und Hoffnung, das alles verspricht die Religion Ihnen, und zwar umsonst! Machen Sie Baby Steps: Glauben Sie zuerst einem Versicherungsvertreter, dann ihrer Frau, dann einem Politiker und schließlich –an die Unfehlbarkeit des Papstes! Na also, geht doch!

 

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Für zukünftige Nobelpreisträger

 

 

 

Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles

erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!

 

Nun gut, nicht jeder von uns wurde mit dem IQ von Albert Einstein geboren, aber auch wenn sie ein wenig langsam im Denken, eher einfallslos und an nichts so recht interessiert sind: Nichts spricht dagegen, dass Sie Nobelpreisträger werden!

 

Sie meinen, Sie waren in der Schule eine Null, haben nur von ihren Nachbarn abgeschrieben und das auch noch falsch, und Lernen für eine Verirrung von unsympathischen und unbeliebten Strebern gehalten, die eben nicht schön oder nicht stark genug waren, um sich auf dem Schulhof gegen die Bullies durchzusetzen? Unser Gehirn ist, das zeigen alle neueren Forschungen, noch im hohen Alter plastisch und lernfähig! Zwar wird das Lernen mit zunehmenden Alter immer schwerer und mühevoller, aber angesichts des rapide sinkenden Leistungsniveaus des durchschnittlichen Gymnasiasten haben auch Späteinsteiger eine echte Chance. Ein Abitur ist schon lange kein Reifezeugnis mehr, sondern eine Lizenz fürs Komasaufen und das anschließend Abhängen im Gap Year, und damit auch wirklich jeder studieren kann, haben wir an den Universitäten die Bologna-Reform eingeführt! Studieren Sie kürzer, oberflächlicher und vor allem Kompetenzkompetenzen, Wissen ist völlig überbewertet und Gründlichkeit etwas für verklemmte Spießer!

 

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Für zukünftige Supermodels

 

  

Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles

erreichen, was Sie wollen, Sie haben ein Recht darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!

 

Nun gut, nicht jede von uns hat die Natur mit einer Traumfigur ausgestattet. Aber auch wenn an Ihrer Wiege keine Fee gestanden und Ihnen ewige, unwandelbare Schönheit geschenkt hat: Nichts spricht dagegen, dass Sie ein Supermodel werden!

 

Sie meinen, Sie seien zu klein? Wachsen Sie über sich selbst hinaus! Zeigen Sie innere Größe! Schon wenn Sie nur gerade gehen, werden Sie ein paar Zentimeter größer. Groß ist, wer Groß denkt! Und wer sagt Ihnen, dass nicht in ein paar Jahren auch etwas kleinere Models gesucht werden? Lassen Sie sich von der Modeindustrie nicht klein machen, gründen Sie eine Initiative für „Equal Heights“! (Englisch kommt immer besser in der Branche) Schluss mit der Diskriminierung auf dem Laufsteg, Klein ist das neue Groß! (und den Rest besorgt Photo Shop)


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Für zukünftige Profi-Sportler

 

  

Sie sind das Lieblingskind des Schicksals! Sie können nicht nur alles erreichen, was Sie wollen, Sie haben sogar einen Anspruch darauf! Halten Sie fest an Ihren Zielen, Wünschen, Träumen!

 

Nun gut, nicht jeden von uns hat die Natur zum Leistungssportler prädestiniert, aber auch wenn sie von eher schwächlicher Konstitution sind, im Schulsport immer zuletzt in die Mannschaft gewählt wurden und die Treppe vom Erdgeschoß ins erste Obergeschoss für eine sportliche Herausforderung halten: Nichts spricht dagegen, dass Sie ein Profifußballer werden!

 

Sie meinen, Sie seien zu klein oder zu schwach oder beides?Dagegen hilft konsequentes Training, am besten von Kindesbeinen an. Das Fitneß-Studio sollte ihnen nicht zur zweiten, sondern zur ersten Heimat werden (die Hausaufgaben können warten, welcher Profisportler braucht schließlich Rechtschreibung?) Unter der gezielten fachmännischen Betreuung durch einen personal trainer (eine lohnende Investition in eine sichere Zukunft) können Sie jeden beliebigen Muskel aufbauen (und den Rest besorgen freundliche Steroide) .


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